Go Green

Green IT©shutterstock

Die Digitalisierung wird in den kommenden Jahren das Leben und Arbeiten tiefgreifend verändern. Wir stehen vor folgenden Herausforderungen:

Wie begegnen wir dem demografischen Wandel?

Wie ermöglichen wir hohe Lebensqualität für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen?

Was braucht es für eine gute Daseinsvorsorge – Ver- und Entsorgung, medizinische Versorgung, Pflege, Mobilität, Bildung, Nahversorgung?

Wie schaffen wir neue Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Region?

Dazu eröffnet die Digitalisierung neue Chancen und Handlungsmöglichkeiten. Es soll Lust auf die digitale Zukunft entstehen, damit die damit verbundenen Perspektiven erkannt und aufgegriffen werden.

Als Hauptursache für die steigenden CO2-Emissionen gelten der weltweit steigende Energiehunger in Wirtschaft und Gesellschaft und seine Sättigung mit fossiler Energieerzeugung. Dagegen steht die virtuelle Welt der Digitalisierung. Sie verspricht, mit Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu liefern - und eine der größten Fragen unserer Zeit ist das Klimaproblem. Die Digitalisierung kann einen erheblichen Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten, indem Prozesse digital gestützt und vor allem optimiert werden.

Weil die digitale Welt immateriell ist, kursierte lange die Annahme, dass digitale Technologien selbst klimaneutral sind. Natürlich ist das Gegenteil der Fall: Die digitale Welt erweitert und nutzt Ressourcen der analogen Welt. Die IT-Technologie hat für ihre zahllosen Rechner und Geräte, ihre ungeheuren Datenmengen und weltumspannenden Netze einen immensen Energiebedarf, für dessen Bereitstellung heute mehr CO2 freigesetzt wird als beim gesamten Flugverkehr weltweit.
(Quelle: www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/green-it-nur-nachhaltige-digitalisierung-kann-das-klima-retten, eingesehen am 09.02.2020)

Unter Green IT versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten. Dies beinhaltet die Optimierung des Ressourcenverbrauchs während der Herstellung, des Betriebs und der Entsorgung der Geräte.

Green IT umfasst eine Vielzahl von Ansätzen, die verschiedene Aspekte des Lebenszyklus der Informations- und Kommunikationstechnik behandeln:

  • Reduzierung des Energieverbrauchs in der Nutzung
  • Reduzierung des Energie-, und Materialverbrauchs in der Herstellung
  • Reduzierung von Abwärme und Schadstoff-Emissionen in der Nutzung und Herstellung
  • Reduzierung von Schadstoffen in den Produkten und bei Herstellungsprozessen
  • Reduzierung von unnötigen Ausdrucken im Druckerbereich
  • Recycling und energiesparende Entsorgung
  • nachhaltiges Design der Produkte und Herstellung möglichst langlebiger Hardware ressourcensparende Programmierung von Software (Green Software Engineering)
  • Einsatz von IT zur Reduktion des Energieverbrauchs einer anderen Quelle (z. B. Verkehr, Heizsysteme)
  • soziale und ethische Aspekte, wie z. B. gesunde und faire Arbeitsbedingungen (Fair IT)
  • Videokonferenzen

(Quelle: www.wikipedia.org/wiki/Green_IT, eingesehen am 09.02.2020)
 

Maßnahmen der Stadt Geestland:

  • Fair IT (Computermäuse)
  • Nutzung der Suchmaschinenseite „Ecosia“, für jeden Klick auf dieser Seite werden Bäume gepflanzt
  • Video- und Telefonkonferenzen
  • Reduktion von Ausdrucken im Druckerbereich

Weitere Projekte sind in Planung.

Ansprechpartner:

Frau Britta Murawski
Tel.: 04743 937-1520
Fax: 04743 937-1529