Ideen & Anregungen

Wir möchten allen Besucherinnen und Besuchern der Homepage Anregungen geben, das Thema „Nachhaltigkeit“ in den eigenen Alltag zu integrieren. Sollte es uns gelingen, ein paar Website-Besucher zum Nachdenken anzuregen oder sie sogar dazu zu bewegen, die eine oder andere Anregung umzusetzen, freuen wir uns sehr. Gerne nehmen wir Ihr Feedback bzw. weitere Anregungen und Ergänzungen entgegen.

Der Begriff „nachhaltig“ ist in aller Munde, umfasst mittlerweile alle Bereiche unseres Lebens und ist inzwischen fast übernutzt. Angeblich haben 98 % der Menschen in Deutschland den Begriff Nachhaltigkeit in irgendeinem Zusammenhang schon einmal gehört. Irgendein Zusammenhang macht deutlich, wie inflationär der Begriff genutzt wird. Es gibt nachhaltige Zahnbürsten, nachhaltige Kaugummis, nachhaltige Flugreisen, nachhaltige Betriebsergebnisse, ja auch nachhaltige Webseiten. Alles ist irgendwie nachhaltig.

Als „Vater“ der Nachhaltigkeit wird der Freiberger Oberberghauptmann Hans von Carlowitz (1645 bis 1714) bezeichnet. Ihm zufolge sollte nur so viel Wald abgeholzt werden, wie der Wald in absehbarer Zeit auf natürliche Weise regenerieren kann. Es sollte also sichergestellt werden, dass ein natürliches System in seinen wesentlichen Eigenschaften langfristig erhalten bleibt. Mit diesem Ansatz war der Grundstein des nachhaltigen Denkens und Handelns gelegt.

Was heißt Nachhaltigkeit nun oder was ist das? Zukünftige Generationen sollen dieselben Chancen auf ein erfülltes und vielseitiges Leben haben wie wir. Das ist der Grundgedanke der Nachhaltigkeit. Wir sprechen hier von Generationengerechtigkeit und entstammt dem Brundlandt-Bericht von 1987. Heute ist es das bestimmende Thema unserer Zeit, siehe Fridays for future.

Die Nachhaltigkeit beruht auf einem Drei-Säulen-Modell: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Diese Säulen sollten in Einklang stehen.

Letztendlich bleibt festzustellen, dass der Begriff „Nachhaltigkeit“ nicht wie andere durch eine einfache Definition umfassend und zutreffend erklärt werden kann. Vielmehr ist der Nachhaltigkeitsbegriff die Summe zahlreicher Definitionsansätze, welche die unterschiedlichen Elemente der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Zusammengefasst könnte man sagen:

  • Nachhaltigkeit ist stets auf die Gegenwart und Zukunft ausgerichtet. Somit ist ein zeitlicher Bezug gegeben.
  • Ressourcen, materielle / immaterielle Güter, ökonomische / ökologische Einheiten, etc. sollen geschützt werden, insbesondere, wenn diese nicht erneuerbar sind.
  • Der Fortbestand eines Bezugsobjektes soll kurz- und langfristig sichergestellt werden.
  • Für jeden Einzelnen von uns kann Nachhaltigkeit bedeuten, dass ein Mensch sich seiner Handlungen und dessen Konsequenzen bewusst ist und die vorhandenen Ressourcen so nutzt, dass diese Nutzung niemandem schadet.

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