Dorfregion Ahlenmoor erreicht nächsten Meilenstein
Die Dorfregion Ahlenmoor ist offiziell in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Die gemeinsame Bewerbung der Stadt Geestland und der Samtgemeinde Land Hadeln mit den Ortschaften Flögeln, Krempel und Neuenwalde sowie den Gemeinden Wanna und Nordleda war erfolgreich. Damit gehört die Dorfregion zu den 14 neu aufgenommenen Regionen, die künftig von einer umfassenden Förderung der Dorfentwicklung profitieren können.
Ministerin überrreicht Urkunde
Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte symbolisch die Aufnahmeurkunde an Geestlands Bürgermeisterin Gabi Kasten und den Samtgemeindebürgermeister Frank Thielebeule.
Wichtiger Meilenstein
Mit der Aufnahme in das Landesprogramm ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Im nächsten Schritt wird gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Dorfentwicklungsplan erarbeitet, der die langfristigen Ziele und Projekte für die Region festlegt. Erst nach dessen Anerkennung können Fördermittel für konkrete Vorhaben beantragt werden. Für öffentliche Maßnahmen sind dabei Förderquoten von bis zu 75 Prozent möglich.
Lebensqualität verbessern
Das Dorfentwicklungsprogramm zählt zu den wichtigsten Instrumenten zur Förderung des ländlichen Raums in Niedersachsen. Ziel ist es, die Daseinsvorsorge zu stärken, die Lebensqualität in den Dörfern zu verbessern und nachhaltige Entwicklungen anzustoßen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie demografischer Wandel, Klimaanpassung, Baukultur, soziale Treffpunkte und die Weiterentwicklung der örtlichen Infrastruktur. Gleichzeitig bietet das Programm den Menschen vor Ort die Möglichkeit, ihre Ideen aktiv in die Gestaltung ihrer Heimat einzubringen.
Bürgerbeteiligung spielt wichtige Rolle
Welche Projekte umgesetzt werden können, entscheidet sich im Beteiligungsprozess. Grundsätzlich reicht die Bandbreite von der Schaffung neuer Spiel- und Begegnungsflächen über die Umnutzung leerstehender Gebäude für gemeinschaftliche Zwecke bis hin zu innovativen Mobilitäts- oder Bildungsprojekten. Das Land verfolgt dabei bewusst einen themenoffenen Ansatz, um passgenaue Lösungen für die jeweiligen Dorfregionen zu ermöglichen.
Eine von 14 neuen Dorfregionen
Niedersachsen hat in diesem Jahr insgesamt 14 Dorfregionen neu in das Förderprogramm aufgenommen. Beworben hatten sich landesweit 25 Regionen. Damit nehmen inzwischen 182 Dorfregionen mit insgesamt 769 Dörfern an dem Programm teil. Für die Förderperiode 2023 bis 2027 stehen über die Richtlinie zur integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) aus dem EU-Förderprogramm KLARA insgesamt 220 Millionen Euro zur Verfügung.
Dorfentwicklungsplan erarbeiten
Für die Dorfregion Ahlenmoor beginnt nun die inhaltliche Arbeit. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sollen Ideen gesammelt und ein Dorfentwicklungsplan erarbeitet werden, der als Grundlage für zukünftige Förderanträge dient. Über Beteiligungsmöglichkeiten und Termine werden die Stadt Geestland und die Samtgemeinde Land Hadeln rechtzeitig informieren.
