Delegation aus Roquevaire zu Besuch in Geestland
Herzliche Umarmungen, persönliche Gespräche und zahlreiche gemeinsame Momente haben den Besuch der zehnköpfigen Delegation aus der französischen Partnerstadt Roquevaire in Geestland geprägt. Vier Tage lang stand die deutsch-französische Freundschaft im Mittelpunkt.
Der Besuch war der erste offizielle Delegationsaustausch in Geestland nach dem Aufenthalt einer Geestländer Delegation in Frankreich im September vergangenen Jahres. Das Geestländer Partnerschaftskommitee – bestehend aus Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, des Gymnasiums Langen, Vertreterinnen und Vertretern der Politik und engagierten Bürgerinnen und Bürgern – hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Dazu gehörten ein Rundgang durch Bad Bederkesa mit Besichtigungen von Burg, Mühle und See sowie der St.-Jakobi-Kirche. Musikalisch begleitet wurde der Besuch durch Auftritte des Männerchors Bad Bederkesa im Evangelischen Bildungszentrum sowie von Jan-Hendrik Ehlers, der mit seinem Akkordeon für ordentlich Stimmung in der Amtsscheune sorgte. Es wurde getanzt, gelacht, gemeinsam gekocht. Auch ein Besuch des Klimahauses in Bremerhaven stand auf dem Programm. Schließlich nahm die Delegation am Frühlingsfrühstück im Lindenhofsaal teil und besuchte die Feierlichkeiten zum Europatag am Gymnasium Langen. Dort präsentierten Schülerinnen und Schüler ihre Projekte rund um die Themen Migration und Multikulturalität und luden zu einem deutsch-französischen Buffet ein.
Ein besonderer Moment war die feierliche Einweihung des Partnerschaftsschildes vor dem Langener Rathaus. Das Schild macht die Städtepartnerschaft ab sofort für alle Geestländerinnen und Geestländer sichtbar und steht symbolisch für die enge Verbindung zwischen den beiden Städten. „Der Besuch unserer französischen Freunde hat uns einmal mehr daran erinnert, wie wichtig persönliche Beziehungen für ein starkes und lebendiges Europa sind“, betont Bürgermeisterin Gabi Kasten. „Unsere Städtepartnerschaft bringt ganz konkret Menschen, Kulturen und Ideen zusammen.“
Gefördert wurde der Delegationsbesuch vom Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Dieser berät, vernetzt und finanziert Projekte, die die deutsch-französische Freundschaft und Europa in der Breite der Bevölkerung erlebbar machen. Er fördert eine Vielzahl an Formaten und Themen, ist niedrigschwellig und steht allen Akteuren der Zivilgesellschaft offen. Der Bürgerfonds geht auf den im Jahr 2019 zwischen Deutschland und Frankreich geschlossenen Vertrag von Aachen zurück und wurde im April 2020 errichtet. Er wird vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) umgesetzt und zu gleichen Teilen von der Bundesregierung und der französischen Regierung finanziert.
